Nach Paragraph 97 Absatz 4 GWB sind in erster Linie die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu berücksichtigen, und die öffentlichen Auftraggeber sind verpflichtet, öffentliche Aufträge nach Mengen (Teillose) oder nach Arbeitsbereichen (technische Lose) zu unterteilen. Zur Unterstützung der Aufteilung der Verträge in Lose sieht es nach deutschem Recht vor, dass ein öffentlicher Auftraggeber nicht ablehnen kann, einen Auftrag in Lose aufzuteilen, weil dies einen zusätzlichen Aufwand in Bezug auf die Ausschreibungsunterlagen, die Bewertung der Angebote oder die Koordinierung des Vergabeverfahrens erfordern würde. Bieter können einen Anspruch auf Die Aufteilung eines Vertrags geltend machen, wenn sie an einem Los des Vertrags interessiert sind, obwohl die Vertragsbehörde über einen Ermessensspielraum bei der Entscheidung über die Schaffung von Losen verfügt, so dass diese Entscheidung nur einer begrenzten gerichtlichen Kontrolle unterliegt. Die einzige Frage, die überprüft werden kann, ist, ob sie auf den richtigen Tatsachen beruht und einer vernünftigen Prüfung folgt. Das deutsche Vergaberecht verlangt in der Regel Neutralität und Unparteilichkeit des öffentlichen Auftraggebers. Dies ist in Abschnitt 97 Absatz 2 GWB, Abs. 6 Abs. 1 VgV und Abschnitt 2 Absatz 5 EU VOB/A angegeben. Die GWB kann nur dann Anwendung finden, wenn ein Beschaffungselement in das gesamte Geschäftsgeschäft involviert ist und das Beschaffungselement das Hauptelement des Auftrags darstellt oder wenn festgestellt wird, dass ein Element ein Vergabeverfahren selbst erfordert: Wenn z. B. eine Privatpartei aufgrund einer Privatisierung Zugang zu einem öffentlichen Auftrag erhält oder wenn der Verdacht besteht, dass die Privatisierung dazu benutzt wird, die Vorschriften über das öffentliche Auftragswesen zu umgehen, kann das Gesetz ein förmliches Vergabeverfahren erfordern.

Eine weitere Möglichkeit zur Unterstützung der Beteiligung von KMU ist die Zulassung von Bieterkonsortien (die nach Paragraph 43 Absatz 2 VgV; Abs. 50 Abs. 2 SektVO; Abschnitt 6, Absatz 1 Nr. 2 EU VOB/A; und Abschnitt 24, Absatz 2 KonzVgV) zulässig ist. Darüber hinaus verlassen sich kleine Unternehmen auf die Kapazitäten und Fähigkeiten ihrer Subunternehmer, um ihre Qualifikation nachzuweisen (Abschnitt 47, Absatz 1 VgV; Abs. 47, Absatz 1 SektVO; Abschnitt 6d, Absatz 1 EU VOB/A; und Abschnitt 25, Absatz 3 KonzVgV). Nach Section 122 Absatz 1 GWB werden öffentliche Aufträge an kompetente und fähige (qualifizierte) Bieter vergeben, wenn sie nicht gemäß den Paragraphen 123 und 124 GWB ausgeschlossen sind. Die Abschnitte 123 und 124 sehen eine erschöpfende Liste zwingender und diskretionärer Ausschlussgründe für die beruflichen Qualitäten eines Bieters für alle Vergabeverfahren vor. Die Auswahlkriterien können sich nach Abs. 122 Abs. 2 GWB ausschließlich auf Folgendes beziehen: Im Falle einer Vergabe im Bereich Verteidigung und Sicherheit ist der öffentliche Auftraggeber berechtigt, bestimmte Informationen über das Ausschreibungsverfahren oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung zurückzuhalten, wenn die Angaben gemacht werden können: Bei der Anzahl der Lose, die einzelne Bieter vergeben können, muss der öffentliche Auftraggeber Lose vermeiden, die nur von einem einzigen oder wenigen Unternehmen wirksam ausgeführt werden können.